Ab dem 1. September 2011 wird die Produktion der Glühbirnen mit einer Leistung über 40-Watt eingestellt. Nachdem in den Vorjahren nach EU-Verordnung bereits die 100- und die 75-Watt-Glühbirnen von der Bildfläche verschwunden sind, ereilt nun auch die 60-Watt-Birne ein ähnliches Schicksal. Und die Unsicherheit der Verbraucher steigt. Viele können sich noch nicht mit dem Ersatz – der Energiesparlampe – anfreunden. Gerade in Schaltfestigkeit und Lichtfarbe ist bei den Energiesparlampen noch Platz nach oben. Ein Grund für das Phänomen des Hortens, das in vielen Baumärkten dieser Tage zu beobachten ist. Denn auch wenn die 60-Watt-Birne ab morgen nicht mehr hergestellt werden darf, so dürfen Restbestände noch verkauft werden. Wie lange die 60-Watt-Birne noch in Regalen zu finden ist, hängt also von Nachfrage ab, die in den vergangenen Tagen noch einmal angestiegen ist.
Mit der Abschaffung der 60-Watt-Glühbirne tritt die dritte Phase des vierstufigen EU-Verbots von Glühbirnen in Kraft: Im September 2009 ging es der 100-Watt-Glühbirne an den Kragen, genau ein Jahr darauf wurde die 75-Watt-Birne abgeschafft. Nächstes Jahr werden dann auch die 40- und 25- Watt-Glühbirnen Lebewohl sagen. Damit möchte die EU den Weg für Energiesparlampen frei machen. Noch herrscht bei den meisten Verbrauchern Skepsis – wie die Hamsterkäufe zeigen.



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