Laut des Energiewirtschaftsgesetzes müssen Strom- und Gas-Rechnung in Zukunft verständlicher und einfacher geschrieben werden, denn eine Verbraucherumfrage des Portals „Verifox“ und dem Bund für Energieverbraucher bestätigt: Jeder Zweite versteht seine Strom-Rechnung nicht. Das sollen neue Gesetze nun endlich ändern. 51% der Befragten halten verstehen insgesamt Aufbau und die Struktur Ihrer Strom-Rechnung nicht, 41% befürchten, dass ihre Rechnung fehlerhaft sei, doch 21% trauen sich nicht, auf eigene Faust einzuschätzen, da ihnen zu viel Verständnis dafür fehlt. Auffällig ist die Bereitschaft, sich mit der eigenen Strom-Rechnung auseinander zu setzen, die die Befragten an den Tag bringen, denn ganze 68% gaben an, sich mehr als 15 Minuten mit ihrer Strom-Rechnung zu beschäftigen.
Die Kunden wissen über ihren Strom-Verbrauch bestens Bescheid
Etwa 73% der Leute überprüfen, ob ihr Stromverbrauch mit der Rechnung übereinstimmt. Nächste 21% würden dies auch gerne tun, würden sie die entsprechenden Angaben auf ihrer Rechnung finden. In puncto Verbrauch sind die Befragten gut informiert, da 83% an gaben, zu wissen, ob sich ihr Verbrauch zum letzten Mal erhöht oder verringert hat. Die Hälfte aller wissen außerdem, wie sich ihr Strom-Verbrauch zu einem vergleichbaren Haushalt verhält.
Das wäre den Verbrauchern bei der Stromrechnung wichtig
Besagte Informationen wünschen sich 67% der Teilnehmer auf ihrer Stromrechnung, dennoch wissen 77%, ob sich der Preis pro kWh erhöht hat. Jedoch nur 51% sind über weitere Preisbestandteile wie Steuern und Angaben im Abrechnungszeitraum informiert. 84% halten eine Detailübersicht, die sowohl den Gesamtbetrag nach Grund- und Verbrauchspreis, Mess- und Netzdienstleistung als auch Steuern und Angaben trennt, für wünschenswert.
89% der Verbraucher ist ein schneller Überblick über den Energieverbrauch und den Gesamtpreis wichtig, am besten, gleich auf der ersten Seite. 77% wollen in Zukunft informiert werden über zukünftige Abschläge. Die die Meinung über die Frequenz der Stromrechnung ist zweigeteilt, 49% möchten häufiger im Jahr eine Stromrechnung erhalten, die andere Hälfte ist mit der Jahresabrechnung zufrieden.
Ab 2012 soll eine pflichtige grafische Darstellung auf der Rechnung das Verständnis erleichtern. So zeigt diese Darstellung unter anderem Vertragsdauer, Kündigungsfrist und die nächstmögliche Kündigungsmöglichkeit an. Dazu sind die Stromanbieter verpflichtet, dem Kunden eine monatliche, vierteljährliche oder halbjährliche Abrechnung anzubieten.
Quelle: http://www.strom-magazin.de/strommarkt/jeder-zweite-versteht-seine-stromrechnung-nicht_31219.html



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